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marilyn - das musical

Musical


Musik von Olivier Truan und David Klein
Buch und Gesangstexte von Georg Büttel

 

 

Inszenierung


Uraufführung: 17. Juni 2006  
Staatstheater am Gärtnerplatz, München, Bundesrepublik Deutschland

  • Musikalische Leitung: Andreas Kowalewitz
  • Regie: Matthias Davids
  • Bühne: Heinz Hauser
  • Kostüme: Zwinki Jeannée
  • Choreographie: Melissa King
  • Videoprojektionen: August Pflugfelder und Phillip Worm
  • Sounddesign: Robert Hermann
  • Lichtdesign: Georg Boeshenz

 

Besetzung:  

    • Marilyn: Anna Montanaro
    • Norma Jean (jung): Laura Borlein
    • Jean Harlow: Caroline Frank
    • Ella Fitzgerald: Siggy Davis
    • Photograph / Agent / General / Psychoanalytiker: Gunter Sonneson
    • Joe DiMaggio: Erik Årman
    • Arthur Miller: Heiko Ruprecht
    • Sidney Skolsky: Florian Simson
    • Natasha Lytess / Mutter / Visagistin: Marianne Larsen
    • Grace Mc Kee / Blondine / Dresser / Fitnesstrainerin: Thérèse Wincent
    • Haushälterin / Blondine / Dresser: Rotraut Arnold
    • Lee Strasberg / Produzent: Hans Kitzbichler
    • Jim Dougherty / Partygast: Michael Gann
    • Regisseur / Hausarzt: Dirk Lohr
    • Milton Greene / Maskenbildner / Arzt: Florian Mock
    • John F. Kennedy: Alex Frei
    • Die Stimme: Rainer Bock
    • Ensemble: Navina Heyne / Adrienn Krekács / Andrea Kingston / Thada Suanduanchai / Christopher Hemmans
    • Solisten des ballettheater münchen: Katharina Neuweg / Beatrice Mari / Salomé Martins / Rita Barao Soares / Jìří Kobylka / Pedro Dias / Corneliu Ganea / Gary Marshall
    • Jazzband "Die Konferenz"

     

     

     

    Premierenchronik

    D UA 17. Juni 2006 Staatstheater am Gärtnerplatz, München

     

     

     

    Inhaltsangabe


    "Frühzeitig unter rätselhaften Umständen gestorben lebt's sich bekanntlich am längsten weiter - jedenfalls für schon zu Lebzeiten legendäre Persönlichkeiten wie 'die Monroe'. "Sie ist nicht tot, es ist niemals aus", bestätigt uns denn auch das neue Musical über die verletzliche Leinwand-Göttin, die am 1. Juni 2006 80 Jahre alt geworden wäre, die jedoch - gerade mal 36 - auf Grund einer Überdosis Schlaftabletten die Nacht vom 4. auf den 5. August 1962 nicht überlebte.

    In jener Nacht beginnt das Musical aus der Feder von Georg Büttel. Menschen, die ihr Leben bestimmt haben, begegnen Marilyn im Traum. Fortan erleben wir in Rückblenden, wie aus der ungeliebten, schüchternen und stotternden Norma Jeane Baker dank ihres Drangs und eisernen Willens die gefeierte Monroe wird, erfahren von ihren Ehemännern und Affären, ihren Selbstzweifeln, dem Kampf um künstlerische Anerkennung, ihren Abstürzen in Alkohol und Medikamenten, bis wir schließlich wieder in jener schicksalhaften Nacht landen, in der Marilyn in die Ewigkeit und Unsterblichkeit eingeht."

    Gerhard Knopf: Marilyn. Die Leinwand-Legende auf der Musicalbühne. In: musicals, Das Musicalmagazin, Heft 120, August/September 2006, Seite 8-9.

     

     

    Kritiken

     
    "Die Musik des neuen Stücks "Marilyn - Das Musical" stammt von den Schweizer Komponisten Olivier Truan und David Klein. Sie kombinierten eigene Songs und Chorszenen mit bekannten Monroe-Hits. Neben dem Orchester des Gärtnerplatztheaters spielte auch eine Jazzband auf.

    [...] Mit Abstand am meisten Applaus erhielt der Auftritt der schwarzen Sängerin Siggy Davis als Ella Fitzgerald, die mit Monroe-Darstellerin Anna Montanaro den unsterblichen Schlager "I wanna be loved by you" intonierte. Dem etwas zu lauten Orchester des Gärtnerplatztheaters unter Leitung von Andreas Kowalewitz gelang es hingegen leider nur selten, einen "swingenden" Musicalsound zu entwickeln. Die beiden Komponisten mussten daher am Ende auch ein paar Buhrufe einstecken. Umjubelt wurden dagegen Anna Montanaro und Siggy Davis sowie Caroline Frank als Jean Harlow."

    afp: Weltpremiere - Marilyn-Musical bejubelt. In: Rheinische Post, 19. Juni 2006.

     

    "Die Musik zu diesem sehr textlastigen Stück (manche Szenen wollen gar nicht aufhören...) komponierten Olivier Truan und David Klein - ausgewiesene Jazzer, was sich in 'Marilyn' deutlich widerspiegelt. Die Monroe liebte Jazz, was diese Musik aber nicht zwangsläufig theatertauglich für ein Musical macht.

    [...] Das aktuelle 'Marilyn'-Musical ist aber zweifellos das mit der imposantesten Ausstattung. Heinz Hauser hat schräg einen riesigen Spiegel auf die Bühne gehängt, der es erlaubt, das Geschehen gleichzeitig aus zwei Perspektiven zu verfolgen, dank des Lichtdesigns (Georg Boeshenz) und der Videoprojektionen (August Pflugfelder und Phillip Worm) starke Bilder ermöglicht sowie obendrein als Symbol für Monroes Selbstbespiegelung taugt.

    In diesem Rahmen hat Matthias Davids unaufgeregt inszeniert und Melissa King ein paar Tanznummern choreografiert, die allerdings mit zu wenig Drive ausgeführt werden."

    Gerhard Knopf: Marilyn. Die Leinwand-Legende auf der Musicalbühne. In: musicals, Das Musicalmagazin, Heft 120, August/September 2006, Seite 8-9.

     

     

     

    Kommentar


    "Marilyn - Das Musical" ging nach der Münchner Uraufführung in einer überarbeiteten Version - ohne die Musik von Olivier Truan und David Klein -, stattdessen mit Songs von Irving Berlin, Cole Porter u.a., auf Tournee. Allerdings war es nur im Juli 2007 im Schauspielhaus Hamburg zu sehen. Die vorgesehenen Aufführungen im Berliner Admiralspalast wurden ohne Nennung von Gründen abgesagt

     

     

     

    Empfohlene Zitierweise

     
    "marilyn - das musical". In: Musicallexikon. Populäres Musiktheater im deutschsprachigen Raum 1945 bis heute. Herausgegeben von Wolfgang Jansen und Klaus Baberg in Verbindung mit dem Zentrum für Populäre Kultur und Musik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. www.musicallexikon.eu

    Letzte inhaltliche Änderung: 18. März 2021.