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Rocky Horror Picture Show (The Rocky Horror Show)

Musical


Musik, Buch und Texte von Richard O'Brien  
Deutsche Übersetzung von Horst Königstein
Musik-Arrangements von Gerhard Mayer und Andy Radovan
Musik-Playback von Motiva Studio (Toningenieur: Christian Cebris)

 

 

Inszenierung


Österreichische Erstaufführung: 17. Dezember 1983
Schauspielhaus, Wien, Österreich

  • Musikalische Leitung: Alexander Goebel / Andy Radovan
  • Regie: Michael Schottenberg
  • Choreografie: Sam Cayne
  • Kostüme: Toni Wiesinger
  • Filme: Robert Neumüller
  • Ton: Harald Unger
  • Licht: Hans Georg Jobst, Helmut Noritz, Friedrich Watzek

 

Besetzung:  

  • Frank N. Furter: Erich Schleyer
  • Riff Raff: Alexander Goebel
  • Rocky: Eric Lee Johnson
  • Magenta: Debbie Brown
  • Columbia: Barbara Spitz
  • Brad Majors: Toni Böhm
  • Janet Weiss: Beatrice Frey
  • Dr. Scott: Hannes Thanheiser
  • Eddie: Paul Daniel
  • Erzähler: Richard O´Brien

 

  • Hochzeitsgesellschaft: Edith Bauer, Pia Ferby, Alexandra Hutter, Christoph Lerchenmüller, Wolfgang Müllner, Rudolf Pfandlbauer, Alexander Rossi, Hannes Thanheiser, Michael Zerz

 

 

Premierenchronik

GB UA 19. Juni 1973 Royal Court Theatre Upstairs, London
USA EA 10. März 1975 Belasco Theatre, New York
D Dspr. EA 20. Januar 1980 Theater der Stadt Essen
A EA 17. Dezember 1983 Schauspielhaus, Wien
CH EA 9. Februar 1989 Stadttheater Bern
DDR EA 17. Juni 1990 Theater des Friedens, Halle/Saale

 

 

 

Inhaltsangabe

 

Das Stück erzählt die Geschichte der verklemmten Verlobten Brad Major und Janet Weiss, die - in den 1950er Jahren - während eines nächtlichen Unwetters auf dem Weg zu ihrem väterlichen Freund Dr. Everett Scott sind. Mitten in einer verlassenen Gegend haben sie eine Autopanne und versuchen deshalb, irgendwo ein Telefon aufzutreiben. Dabei gelangen sie an ein Schloss, wo sie zwar nicht telefonieren können, jedoch Zeuge unglaublicher Geschehnisse werden. Der Herr und Meister Frank-n-Furter, ein extrovertierter, Straps und Korsett tragender Transsexueller, lässt die beiden nicht mehr aus seinen Fängen. So müssen sie der Entstehung des künstlichen Hominiden Rocky beiwohnen, der ganz auf die sexuellen Bedürfnisse seines Schöpfers hin konstruiert ist. Auch einen Mord müssen sie mit ansehen und einem Kannibalenmahl beiwohnen. Im weiteren stürmischen Verlauf der Nacht besucht der Hausherr nacheinander Janet und Brad in ihren getrennten Schlafzimmern, gibt sich jeweils als der andere aus und entjungfert beide. Irgendwann ertappt Brad seine Verlobte sogar mit Rocky, worüber auch Frank-n-Furter erzürnt ist. Schließlich lässt der Hausherr alle in erotischer Unterwäsche den freien Sex besingen, einschließlich des eingetroffenen, im Rollstuhl sitzenden Dr. Scott, der für die Regierung UFOs aufspürt. Dies wird Riff-Raff und Magenta, zwei Hausangestellten, zu viel. Sie unterbrechen die Feier. Es stellt sich heraus, dass sie alle von einem anderen Planeten kommen, doch Franks Mission ist irgendwie schief gegangen. Die beiden erschießen Frank, Rocky und aus Versehen die flippige Columbia, die ebenfalls zufällig in die Versammlung geraten ist. Janett, Brad und Dr. Scott entkommen dem Ort des süßen Schreckens unversehrt, doch nicht unverändert, während Riff-Raff und Magenta sich mit dem Schloss ins Weltall beamen.

(Wolfgang Jansen)

 

 

Medien / Publikationen

 

Audio-Aufnahmen

  • "The Rocky Horror Show". Original Cast London, 1973, Rhino R2 70792. (1xCD)
  • "The Rocky Horror Show". Original Cast, Roxy Los Angeles, 1974, Rhino R2 700 90. (1xCD)
  • "Die Rocky Horror Show". Original Cast Essen, 1980, Ariola 202 146-315. (1xCD)

 

Video / DVD

  • "The Rocky Horror Picture Show". US-Film aus dem Jahr 1975, 20th Century Fox. (1xDVD)

 

Literatur

  • James Harding: The Rocky Horror Show Book. London: Sidgwick & Jackson 1987.
  • Bill Henkin: The Rocky Horror Picture Show Book. The Twentieth Century-Fox Film Corporation, USA 1979.

 


 

Empfohlene Zitierweise

 
"Rocky Horror Picture Show" ("The Rocky Horror Show") [Wien]. In: Musicallexikon. Populäres Musiktheater im deutschsprachigen Raum 1945 bis heute. Herausgegeben von Wolfgang Jansen und Klaus Baberg in Verbindung mit dem Zentrum für Populäre Kultur und Musik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. www.musicallexikon.eu

Letzte inhaltliche Änderung: 31. Mai 2024.