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Heimweh nach St. Pauli [Wien]

Ein Hamburger Musical in 9 Bildern


Musik von Lothar Olias  
Libretto von Gustav Kampendonk
Gesangstexte von Kurt Schwabach, Walter Rothenburg, Max Colpet, Fritz Grasshoff und Karl Vibach 

 


Inszenierung


Österreichische Erstaufführung: 29. September 1966
Theater an der Wien, Wien, Österreich
 

  • Musikalische Leitung: Johannes Fehring / Robert Opratko
  • Regie: Karl Vibach
  • Bühnenbild: Karl-Hermann Joksch
  • Kostüme: Kurt Märzke / Heinz Horns
  • Choreographie: Sam Sanders


Besetzung:

  • Jimmy Jones, "der einsame Star": Freddy Quinn
  • Rosi Miller: Ilona Schütze
  • Mutter Steinemann: Maria Kloth
  • Vater Theo: Rudolf Beiswanger
  • Evelyn Montrose, Tanzstar: Rut Rex
  • Bob Hartau, Schiffsoffizier: Carl Bay
  • Mary, Managerin: Sigrid Johanson
  • Jack, Manager: Rudolf Morell
  • Kneipenwirt: Karl Junge
  • Rosy, seine Nichte: Ilona Schütze
  • Kapitän: Peter Matthias
  • Jan: Hein Riess
  • Sekretärinnen: Nora Berghe-Trips / Traude Gmeinböck / Tanja Gruber / Dagmar Jockel / Edda Krenn / Ingrid Schlemmer
  • Regisseur: Kurt-Jochen Grot
  • Regie-Assistentin: Sieglinde Koch
  • Maskenbildner: Charles Palent
  • Ansager: Manfred Novy
  • 4 Makkaroni-Girls: Traude Gmeinböck / Elisabeth Stech / Julia Vitez / Monika Weiss
  • Ballett: Nadja Drazdilova / Arthur Bankmann / Eva Dworska / Rudolf Brom / Karel Czerny / Traude Gmeinböck / Dagmar Jockel / Pavel Drazdil / Sonja Kienast / Milan Hatala / Edda Krenn / Mikulas Sivy / Ljiljana Popovic / Vasil Tinterov / Zuzana Ritokova / Jindrich Wolejnicek / Alexandra Sabovickova / Milos Zawadil / Ingrid Schlemmer / Elisabeth Stech / Margerita Tinterov / Julia Vitez / Gertrud Zeller
  • Journalisten: Kurt-Jochen Grot / Olga Felber / Michael Harnisch / Sieglinde Koch / Manfred Novy / Helga Retzl / Manfred Risch / Monika Weiss / Erich Seitter
  • Girls von Manhatten: Nora Berghe-Trips / Traude Gmeinböck / Dagmar Jockel / Edda Krenn / Ingrid Schlemmer / Gertrud Zeller
  • Oll PIet: Karl Junge
  • Graf: Kurt-Jochen Grot
  • Klabautermann: Rudolf Brom
  • Bananenverkäufer: Karl Junge
  • Zangenverkäufer / Gemüse- und Obstverkäufer / Verkäufer am Expanderstand: Manfred Risch
  • Blumenverkäuferin: Gerty Molzen / Maria Kühnen
  • Expanderverkäuferin: Maria Kühnen
  • Fisch- und Gurkenverkäuferin: Kitty Oertel
  • Verkäufer für Katzenfelle und Mausefallen / Gummiballverkäufer und Mausefallenausrufer: Charles Palent
  • Herr im Frank: Ted Gärtner
  • Schläger: Kurt-Jochen Grot
  • Marina: Nora Berghe-Trips
  • Polizist: Manfred Novy / Manfred Risch
  • Elschen: Rosemarie Strauß

 

 

 

Premierenchronik

D UA 3. Februar 1954 Operettenhaus, Hamburg
A EA 29. September 1966 Theater an der Wien, Wien



 

Inhaltsangabe

 

"Für eine Traumgage soll Jimmy Jones, der berühmte Schlagerstar, in Las Vegas auftreten. Während einer Drehpause bei den Aufnahmen zu einem Fernsehspot erfährt er von seiner Kollegin Evelyne, dass sie am folgenden Tag mit dem Schiff zu Auftritten nach Hamburg fährt. Die Erinnerung an Hamburg löst in Jimmy, der einst als Schiffsjunge Hein aus Hamburg in die USA gekommen war, heftiges Heimweh aus. Er hatte Geld aus der elterlichen Ladenkasse verspielt und nicht gewagt, seinen Eltern wieder unter die Augen zu treten. Dann trifft er auch noch seinen alten Freund Bob, den zweiten Offizier auf der „New Orleans“, und Jimmy beschließt spontan, auf das Engagement in Las Vegas zu verzichten.Als die „New Orleans“ am nächsten Morgen in See sticht, ist nicht nur Evelyne an Bord, sondern auch Jimmy, der sich nun wieder Hein nennt, und – auf der Suche nach ihm – seine beiden Manager. An Bord lernt der als Matrose verkleidete Schlagerstar die Hamburger Gastwirtstochter Rosy kennen, deren Idol Jimmy Jones ist, und beide verlieben sich. In Hamburg wird Jimmy von seinen Eltern, die ihm schon längst verziehen haben, herzlich begrüßt und wenig später wird seine Verlobung mit Rosy bekanntgegeben. Dank der ener-gischen Hilfe seiner Mutter gelingt es ihm auch, seine beiden Manager ohne Schaden für immer loszuwerden. Nun kann er mit der guten Aussicht auf ein Steuermanns- oder gar Kapitänspatent wieder als Hein Steinemann zur See fahren."

(Angaben des Sikorski Musikverlage, Hamburg, 2021)

 

 

 

Medien / Publikationen

 

Audio-Aufnahmen

  • "Heimweh nach St. Pauli". Freddy Quinn, Hamburger Original Cast, Studio-Einspielung 1962, Hamburg Polydor 237 265. (1xLP)
  • "Heimweh nach St. Pauli". Studio-Aufnahme, Freddy Quinn mit dem Orchester James Last, 1962, Hamburg Polidor 24981. (Vinyl/Single)
  • "Heimweh nach St. Pauli". Studio-Aufnahme, Rut Rex und Bruce Low, Song-Medleys, Ariola 40 078. (Vinyl/EP)

 

Video / DVD

  • "Heimweh nach St. Pauli". Verfilmung der Fassung von 1962, Constantin-Film, München 1963, auf DVD 2016.
  • "Heimweh nach St. Pauli". Aufzeichnung des Revivals von 1966 im Hamburger Operettenhaus. PIDAX Theaterklassiker, 2016. (1xDVD)

 

Literatur

  • Wolfgang Jansen: "Heimweh nach St. Pauli (Freddy Quinn)". In: Songlexikon. Encyclopedia of Songs. Ed. by Michael Fischer, Fernand Hörner and Christofer Jost, http://www.songlexikon.de/songs/heimwehnach, 12/2011 [revised 10/2013].
  • Wolfgang Jansen: Lotar Olias. In: Ders.: Willi Kollo, Autor und Komponist für Operette, Revue, Kabarett, Film und Fernsehen 1904-1988. Populäre Kultur und Musik, Band 28, Münster u.a.: Waxmann 2020, Seite 249-252.

 

 

 

Kommentar


Bekannter und erfolgreicher als die Uraufführung wurde die zweite Fassung des Stücks, die am 18. Oktober 1962 Premiere hatte, ebenfalls im Hamburger Operettenhaus. Sie bekam die Gattungszuweisung "Musical". Doch auch danach kam es zu mehrfachen Bearbeitungen. Die Wiener Erstaufführung war ein Gastspiel der Hamburger Produktion von 1966.

 

 

 

Empfohlene Zitierweise


"Heimweh nach St. Pauli (Wien)". In: Musicallexikon. Populäres Musiktheater im deutschsprachigen Raum 1945 bis heute. Herausgegeben von Wolfgang Jansen und Klaus Baberg in Verbindung mit dem Zentrum für Populäre Kultur und Musik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. www.musicallexikon.eu

Letzte inhaltliche Änderung: 19. Juli 2021.