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Gefährliche Liebschaften - Liaisons Dangereuses (Kosel)

Musical


Musik, Buch und Lyrics von Mathias Christian Kosel
nach dem Roman von Choderlos de Laclos

 

 

Inszenierung


Uraufführung: 23. Oktober 1999 
Theater, Heilbronn, Bundesrepublik Deutschland

  • Musikalische Leitung: Nicolas Kemmer
  • Regie: Phil Young
  • Ausstattung: Andreij Sergejev
  • Choreographie: Natan Gardah

 

Besetzung:  

  • Cécile de Volanges: Eva Meier
  • Mme. de Volanges, ihre Mutter: Ursula Simon
  • Chevalier Danceny: Thomas Winter
  • Marquise de Merteuil: Madeleine Lienhard
  • Vicomte de Valmont: Oliver Meskendahl
  • Azolan, sein Jäger: Luis Madsen
  • Mme. de Rosemonde, seine Tante: Ingrid Richter-Wendel
  • Mme. de Tourvel: Karen Schweim
  • Emily, eine Prostituierte: Julia Wirtz
  • Schuster / Pater Anselm: Johannes Bahr
  • Drei Damen der Gesellschaft: Eva Blaschko / Yvonne Ruprecht / Julia Wirtz
  • Drei Kokotten: Eva Blaschke / Yvonne Ruprecht / Ursula Simon
  • Jäger / Edelleute / Bedienstete: Christian Becker / Dominique Bals / Percy Brauch
  • Kinderstatisterie: Daniel Bahr / Felix Kern / Benedikt Morschheuser / Dominik Pollak
  • Chor: Emanuela Antognetti / Stefanie Derner / Christiane Dollmann / Sandra von Fintel / Heike Frauenknecht / Renate Frenz / Angela Hettich / Trini Grupp / Nina-Nora Buchsteiner / Larissa Kast / Susanne Klier / Bettina Reinhart / Erich Degener / Anton Landwehr / Gerhard Scherber / Ulrich Frenz / Robin Heinrich / Sebastian Sproesser

 

 

 

Premierenchronik

D UA 23. Oktober 1999 Theater, Heilbronn

 

 

 

 

Inhaltsangabe


"Der scharfsinnige Briefroman von Choderlos de Laclos schildert einen mittels raffinierter Intrigen geführten Geisteskampf zwischen der Marquise de Merteuil und dem Viscomte de Valmont: sie benutzt ihn, um die junge Cécile zu verführen und sich so an einem ehemaligen Liebhaber zu rächen. Valmont erprobt seine Verstellungskunst an der gläubigen Madame de Tourvel und will letztendlich nur die Marquise zurückgewinnen. Die Protagonisten benutzen einander eiskalt und gehen daran äußerlich wie innerlich zu Grunde."

Angela Reinhardt: Gefährliche Liebschaften. In: musicals, Das Musicalmagazin, Heft 80, Dezember 1999/Januar 2000, Seite 22-23.

 

 

 

Kritiken

 
"Mathias Christian Kosel (Buch, Texte und Musik) legt mehr Wert auf musicalgerechte Äußerlichkeiten als auf die inneren Konflikte: zwischen Jagdgesellschaft, Kirchenvolk, Dienerschaft und einer völlig überflüssigen Hurenszene tummeln sich nicht mehr die kultivierten Adeligen aus dem Roman, die jede noch so hasserfüllte Intrige in elegante, geschmeidige Worte fassen. Nein, es sind Klischeebilder wie du und ich: kreischende, tratschende oder jammernde Frauen, gockelnde Machos, heldenhafte Jüngelchen. Wo Kosel noch Spielraum für Würde oder subtile Seelenanalyse lässt (und das ist vielleicht nicht einmal wenig), gibt Regisseur Phil Young den Personen mit exaltiertem Auftreten oder auch Slapstick den Rest.

[...] Hier wird vor allem das dumme Feuilletonisten-Vorurteil bestätigt, dass man per Musical jede noch so gute Vorlage auf ein plattes Entertainment-Niveau einebnen kann."

Angela Reinhardt: Gefährliche Liebschaften. In: musicals, Das Musicalmagazin, Heft 80, Dezember 1999/Januar 2000, Seite 22-23.

 

 

 

Medien / Publikationen

 

Literatur

  • Pierre A. F. Choderlos de Laclos: Gefährliche Liebschaften. Roman. Übersetzt von Heinrich Mann. Insel Verlag; 2. Edition (25. Januar 2010). ISBN: 9783458352334.

 

 

 

 

Empfohlene Zitierweise

 
"Gefährliche Liebschaften (Kosel)". In: Musicallexikon. Populäres Musiktheater im deutschsprachigen Raum 1945 bis heute. Herausgegeben von Wolfgang Jansen und Klaus Baberg in Verbindung mit dem Zentrum für Populäre Kultur und Musik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. www.musicallexikon.eu

Letzte inhaltliche Änderung: 26. Juli 2021.