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Der Fürst von Monterosso

Operette in 3 Akten


Musik von Gerhard Winkler
Text von Hermann Hermecke

 

 

Inszenierung


Uraufführung: 19. Februar 1960
Städtische Bühnen, Augsburg, Bundesrepublik Deutschland

  • Musikalische Leitung: Heinrich Hirsch
  • Regie: Hannes Schönfelder
  • Choreografie: Kurt Paudler

 

Besetzung:  

  • Federigo Rinaldi, regierender Fürst von Monterosso:
  • Marquis Roger de Binet, Präsident des Staatsrates von Monterosso:
  • René Barbillon, Staatsrat von Monterosso:
  • Jacques de Vautrin: Staatsrat von Monterosse:
  • Henri Rastignac, Staatsrat von Monterosso:
  • Bruce Miller: Präsident eines amerikanischen Konzerns und Multimillionär:
  • Maud-Anne, seine Gattin:
  • Jane, beider Tochter und Filmstar / May Hotfiel, deren Double: Hilde Nicoll
  • Billy Spencer, Filmmanager:
  • Gipsy Donald, seineTeilhaberin:
  • Luis Barbadillo, Schlagersänger:
  • Zeremonienmeister:
  • John Simmons, Butler:
  • Bessy, Hausmädchen:

 

 

 

Premierenchronik

D UA 19. Februar 1960 Städtische Bühnen, Augsburg

 

 

 

Inhaltsangabe


Die Handlung, die in der seinerzeitigen Gegenwart spielt, ist angesiedelt im Mittelmeer-Zwergfürstentum Monterosso. Der junge Fürst ist vertraglich verpflichtet, vor seinem 30. Lebensjahr einen Thronerben vorzuweisen. Sonst fällt das Land der benachbarten Schutzmacht zu. Die Zeit beginnt knapp zu werden, obwohl er mit der amerikanischen Filmschauspielerin Jane Miller verlobt ist, die versprochen hat, ihren Beruf nach der Hochzeit aufzugeben. Er fliegt zu ihr, trifft dort aber nur auf ein Double, was ihm nicht auffällt. Schließlich kommt die richtige Frau, die ihm im Glauben lässt, die ganze Zeit mit ihr zusammen gewesen zu sein. Als sich dann auch noch herausstellt, dass der Vertrag ungültig ist, steht dem Vollzug der Ehe nichts mehr im Wege.

(Wolfgang Jansen)

 

 

 

Kritiken

 
"Nachdem der Versuch, das ´Musical´ amerikanischer Prägung auf unseren Bühnen einzubürgern, im allgemeinen gescheitert ist, scheint die oft totgesagte Operette alten Stils wieder im Vormarsch zu sein. Erfreulicherweise ist aber festzustellen, daß die von Lehár in Offenbachs munteres Reich eingebrachten Tränenseligkeiten mehr und mehr verschwinden und man sich wieder auf die Herkunft dieser Gattung von ihres Pariser Erzvaters schwereloser ´Musiquette´ besinnt.

Auch die soeben im Augsburger Stadttheater uraufgeführte Operette ´Der Fürst von Monterosso´ von Hermann Hermecke und Gerhard Winkler gibt sich ´vorwiegend heiter´. Das Libretto profitiert davon, daß die einschlägigen Stoffe heute förmlich auf der Straße liegen. Einst mußten anonyme balkanesische Fürstenhöfe Schauplätze und Figuren hergeben, jetzt ereignen sich politisch-amouröse Affären, wie sie von jeher zu den Lieblingsthemen der nicht immer leicht geschürzten Muse gehörten, durchaus in der Wirklichkeit."

H.R.: Operette ohne Tränen, "Der Fürst von Monterosso" in Augsburg uraufgeführt. In: Westdeutsche Allgemeine, 27. Februar 1960.

 

 

 

Medien / Publikationen

 

 

Literatur

  • Stephan Pflicht (Hrsg.): Gerhard Winkler, Ein Komponisten-Porträt. München: Birnbach 1986.
  • Eva Hermecke-Engelhardt: Ein Leben fast wie in der Operette, Theater-, Tier- und Familiengeschichte. Riemerling: Hornung 1991. 

 

 

 

Kommentar

 
Bislang liegt kein Programmheft der Produktion vor, so dass die Angaben unvollständig sind. Sobald die fehlenden Dokumente vorliegen, werden die Angaben vervollständigt und gegebenenfalls korrigiert.

 

 

Empfohlene Zitierweise

 
"Der Fürst von Monterosso". In: Musicallexikon. Populäres Musiktheater im deutschsprachigen Raum 1945 bis heute. Herausgegeben von Wolfgang Jansen und Klaus Baberg in Verbindung mit dem Zentrum für Populäre Kultur und Musik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. www.musicallexikon.eu

Letzte inhaltliche Änderung: 9. April 2021.