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Der Glöckner von Notre Dame (Disney)

Musical


Musik von Alan Menken
Liedtexte von Stephen Schwarz                                                                                                                                      Buch von James Lapine nach Victor Hugos Roman "Notre Dame de Paris"                                                              basierend auf dem Film von Tab Murphy / Irene Mecchi / Bob Tzudiker / Noni White / Jonathan Roberts                             Deutsch von Michael Kunze

 


Inszenierung


Uraufführung: 6. Juni 1999
Musical Theater am Potsdamer Platz, Berlin, Bundesrepublik Deutschland
 

  • Musikalische Leitung: Klaus Wilhelm
  • Regie: James Lapine
  • Musical Staging: Lar Lubovitch
  • Tanzarrangements: Glen Kelly
  • Bühnenbilddesign und zusätzliches Projektionskonzept: Heidi Ettinger
  • Kostümdesign: Sue Blane
  • Tondesign: Tony Meola
  • Lichtdesign: Rick Fisher
  • Projektionsdesign und zusätzliches Bühnenbilddesign: Jerome Sirlin
  • Kampfregie: B. H. Barry
  • Frisurendesign und Maskenplastiken: Michael Ward


Besetzung:

  • Quasimodo: Drew Sarich
  • Frollo: Norbert Lamla
  • Esmeralda: Judy Weiss
  • Clopin: Jens Janke
  • Phoebus: Fredrik Lycke
  • Antoine: Tamàs Ferkay
  • Charles: Valentin Zahn
  • Loni: Yvonne Ritz Andersen
  • Domdekan: Carlo Lauber
  • Ensemble: André Bauer / Vera Bolten / Dimitri Frid / Elena Frid / Andreas Gergen / Wolfgang Höltzel / Yukiko Kashiki / Benedict Kazlauskas / Seth Lerner / Frank Logemann / Christopher Murray / Sandy Shimoda Nagel / David L. Oliver / Eladio Pamaran / Alyssa Preston / Barbara Raunegger / Stephanie Reese / Ruby Rosales / Ulrich Talle / Inez Timmer / Luz Galvez Tolentino / Petra Weidenbach / Christopher Lee Wright
  • Swings: Colleen Besett / Dominic Fortin / Patricia Gressley / Philip Hogan / Katharina Koch / Gerald Michel / Scott Owen / Karin Sang / Christian Struppeck / Franc Tima / Zoltan Tombor (Gesangsswing) / Nadja Zerdick

 

Folgende Rollen werden außerdem gespielt von:

  • Quasimodo: David L. Oliver / Zoltán Tombor
  • Frollo: Wolfgang Höltzel / Frank Logemann / Ulrich Talle
  • Esmeralda: Vera Bolten / Stephanie Reese / Ruby Rosales
  • Clopin: Andreas Gergen / Christian Struppeck / Franc Tima
  • Phoebus: André Bauer / Wolfgang Höltzel / Gerald Michel
  • Antoine: Carlo Lauber / Christopher Murray
  • Charles: Christopher Murray / Ulrich Talle
  • Loni: Patricia Gressley / Barbara Raunegger / Inez Timmer
  • Domdekan: Frank Logemann / Ulrich Talle

 

 

Premierenchronik

D UA 6. Juni 1999 Musical Theater am Potsdamer Platz, Berlin

 

 

Inhaltsangabe


"Disneys "Der Glöckner von Notre Dame" ist die dramatisch-romantische Liebesgeschichte des buckeligen Glöckners Quasimodo. Der ausgestoßene Quasimodo wächst im Glockenturm der Pariser Kathedrale Notre Dame heran, abgeschirmt von der Außenwelt. Ein Straßenfest lockt ihn auf den Platz vor die Kirche, wo er von der feiernden Menge zunächst bestaunt, aber anschließend an den Pranger gestellt wird.

Einzig die hübsche Zigeunerin Esmeralda hat Mitleid und befreit Quasimodo. Als sich der Zorn gegen sie richtet und sie auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden soll, bietet ihr Quasimodo Asyl im Kirchturm. Damit stellt er sich aber gegen seinen Ziehvater, den Domprobst Frollo.

(Stage Entertainment, Homepage, 2020)

 

 

Kritiken


"Der ganze Stolz der Veranstalter gilt dem Bühnensystem von Heidi Ettinger, das auf Kulissen weitgehend verzichtet. 200 Großbilddias zaubern via computergesteuerter Projektion 130 schnell wechselnde Bühnenbilder und Stimmungen: das gewaltige, nur spärlich erleuchtete Kirchenschiff, einen Fluß oder einen Pariser Marktplatz. Zu den schönsten Szenen zählen die auf dem Glockenturm hoch über Paris. Hier hat Quasimodo Freundschaft geschlossen mit drei Wasserspeiern. Steingrau (in perfektem Kostüm) und doch lebenserfahren sprechen die Fabelwesen Quasimodos geheimste Wünsche aus."

Susanne Schreiber: Sprechende Steine - "Der Glöckner von Notre Dame" in Berlin uraufgeführt. In: Handelsblatt, 11. Juni 1999, Seite G7.

 

"Wann hat es das zuletzt bei einem Musical in Berlin gegeben: stehende Ovationen , begeisterte Rufe, das Publikum war schier aus dem Häuschen, nachdem der Vorhang sich gesenkt hatte und der "Glöckner von Notre Dame" sich strahlend verbeugte. Drew Sarich, der den buckligen und häßlich Quasimodo spielt, hat den Applaus wahrlich verdient."

Helga Bittner: Disneys "Glöckner" im Musical-Himmel - Umjubelte Weltpremiere der Stella-Produktion in Berlin. In: Westfälische Rundschau, 8. Juni 1999.

 

"Aus dieser dramatischen und leidenschaftlichen Geschichte könnte ein wunderbar emotionales Musical entstehen. Doch eine überbordende Gefühlswelle schwappt beim 'Glöckner von Notre Dame' nun weiß Gott nicht von der Bühne. Es gelingt dem Stück nicht, wirkliche Anteilnahme für Quasimodo & Co. zu erwecken. Regisseur James Lapine war wohl sehr darauf bedacht, eine ernsthafte Umsetzung anzubieten. Mehr Schauspiel, weniger Musical. Dabei scheinen die 'großen Gefühle' leider verloren gegangen zu sein."

Gerhard Knopf: Der Glöckner von Notre Dame - Weltpremiere für Stella - Tryout für Disney?. In: musicals, Das Musicalmagazin, Heft 78, August / September 1999, Seite 4-8. 

 

 

Medien

 

Audio-Aufnahmen

  • CD OC Berlin, Stella Universal Music, 1999
  • CD OC Theater des Westen, Stage Entertainment, Warner
  • CD ST Disney's "Der Glöckner von Notre Dame", deutsch, Walt Disney Records / Universal Music, 1996
  • CD ST Disney's "The Hunchback of Notre Dame", englisch, Walt Disney Records / Universal Music, 2006
  • DVD Disney's "Der Glöckner von Notre Dame", deutsch, Walt Disney Classics, 2018

 

Literatur

  • Victor Hugo "Der Glöckner von Notre Dame", Europäischer Literaturverlag, Berlin, 2015

 

 

Kommentar


Disney's "Der Glöckner von Notre Dame" kam als Neuauflage ab April 2017 ins Theater des Westens in Berlin, anschließend ab November 2017 ins Deutsche Theater in München und ab Februar 2018 in das Stage Apollo Theater in Stuttgart.

 

 

Empfohlene Zitierweise


"Der Glöckner von Notre Dame (Disney)". In: Musicallexikon. Populäres Musiktheater im deutschsprachigen Raum 1945 bis heute. Herausgegeben von Wolfgang Jansen und Klaus Baberg in Verbindung mit dem Zentrum für Populäre Kultur und Musik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. www.musicallexikon.eu

Letzte inhaltliche Änderung: 23. August 2020.