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Jack the Ripper

Musical


Buch von Stefan Berliner
Musik von Günther Fischer                                                                                                                                             Liedtexte von Stefan Berliner und Gunther-R. Eggert                                                                                               Szenisch bearbeitet von Gunther-R. Eggert

 


Inszenierung


Uraufführung: 25. Mai 1997
Vogtland Theater, Plauen, Bundesrepublik Deutschland
 

  • Regie und Choreographie: Gunther-R. Eggert
  • Musikalische Leitung: Frank Zacher
  • Bühnenbild und Kostüme: Klaus Weber
  • Chöre: Eckehard Rösler


Besetzung:

  • Mary Blixen: Beatrice Fischer
  • Jonathan Smiles, genannt Jack the Ripper: Willi Wiedl
  • Mrs. O'Brian, Ballhausbesitzerin: Yvonne Dégret
  • Holmes, Inspektor bei Scotland Yard: Martin Fuhrmann
  • C. W. C., Regierungsbeamter: Claus-Peter Schumann
  • Mac, Zuhälter von Mrs. O'Brian: Joachim Giering
  • Susan Flattary, eine Hure: Andrea Moon
  • Jane, Tänzerin bei Mrs. O`Brian: Mandy Krügel
  • Eine Dame: Gudrun Schupp
  • Ein Polizist: Peter Gushurst
  • Damen und Herren des Opernchores des Vogtland Theaters Plauen / Mitglieder der Singakademie Plauen e. V. / Damen und Herren des Balletts des Vogtland Theaters Plauen

 

 

Premierenchronik 

D UA 25. Mai 1997 Vogtland Theater, Plauen

 

 

Inhaltsangabe


"Er kam, mordete und ging. "Jack the Ripper" versetzte gegen Ende des Jahres 1888 mit seinen Morden an fünf Huren ganz London in Schrecken. Der ungeklärte Fall des "Schlitzers" brachte Scottland Yard in Mißkredit. Der Ripper wurde zum Aushängeschild typischer englischer Kriminal- und Gruselstorys wie der Londoner Nebel oder Loch Ness. Es gibt 73 Versionen, wer Jack the Ripper gewesen ist. Eine 74. gibt es jetzt das erste Mal als Musical: Jonathan Smiles. Er hat sich in die schöne Mary Blixen verliebt. Doch sie ahnt nicht, wen sie vor sich hat..."

(aus dem Programmhefte der UA, Plauen)

 

 

Kritiken


"Die Geschichte hat sich nur wenig verändert von der ersten Fassung, die im Dezember 1989 in Celle uraufgeführt wurde: Aus Sally ist Mary geworden und die Handlung wurde wieder in die viktorianische Zeit zurückgeführt.

[...] Die Geschichte wird routiniert, aber auch ein bißchen zu betulich erzählt. [...] Wenn sich kleine Theater in diesen Zeiten dazu entschließen, ein Stück zu entwicklen und zur Uraufführung zu bringen, ist dieses Engagement positiv zu werten. Wenn es dann auch noch mit einer vermeintlich publikumsträchtigen Thematik gelingt, könnte der Erfolg sicher sein. 'Jack The Ripper" hat in Plauen seine zweite Version erlebt. Ich wünschte mir einen weiteren Versuch."

Lutz Hesse: Jack The Ripper. In: musicals, ´Das Musicalmagazin; Heft 67, Oktober/November 1997, Seite 17.

 

"Die Autoren verwehren der Figur nicht ihre psychologische Tiefe. Sie erklären Smiles zum Opfer des Krieges. Als Psychopat schleift Willi Wiedl sein zerbrochenes Bein über die Szene und singt sein gebrochenes Herz in eine sonnigere Höhe, mit lichter und reiner Stimme.

[...] Fischer komponierte Bilder, deren jedes für sich steht, mit musikalisch differenter Färbung, mit jeweils anderen 'historischen' Zitaten. Intensitäten und Stimmungen. Diese sind nicht subtil, eher plakativ, aber dadurch um so deutlicher."

Anke Möller: Schizophrenie und Abstinenz - Uraufführung in Plauen: Günther Fischers Musical "Jack the Ripper". In: Volks Anzeiger, 27. Mai 1997.

 

"Nach mehreren Vorhängen und mittendrin im mínutenlang anhaltenden Schlußapplaus wurde Günther Fischer das Saxophon gereicht. Der ließ sich nicht lange bitten und blies noch einmal das Titelmotiv seines Musicals "Jack the Ripper". Und er machte es so, wie man es seit Jahrzehnten von ihm gewohnt ist: Unnachahmlich gut! Das Publikum im Parkett und auf den Rängen erhob sich von den Pläzen. der Beifall wollte kaum versiegen.

[...] Daß "Jack the Ripper" auch ohne Solo-Schlußeinlage des Komponisten einen ansehenswerten Theaterabend verspricht, davon kann nicht nur aufgrund des eingangs erwähnten Schlußapplauses mit gutem Gewissen ausgegangen werden."

Sven Gerberth: Solo für Günther - Reihe 6, Platz 130 - Die WS-Kritik. In: Wochenspiegel, 5. Juni 1997.

 

 

Kommentar

 

Am 23. Dezember 1989 wurde im Schloß Theater Celle unter dem Titel "Jack The Ripper und die Frau seines Herzen" die erste Version mit der Musik von Güther Fischer uraufgeführt.

 

 

Empfohlene Zitierweise

 
"Jack the Ripper". In: Musicallexikon. Populäres Musiktheater im deutschsprachigen Raum 1945 bis heute. Herausgegeben von Wolfgang Jansen und Klaus Baberg in Verbindung mit dem Zentrum für Populäre Kultur und Musik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. www.musicallexikon.eu

Letzte inhaltliche Änderung: 30. August 2020.